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Liebliche Zutat – Süße Brombeerblätter


So mancher Genießer von Kräuter- und Früchtetee schätzt neben dem aromatischen Duft und Geschmack die natürliche Süße vieler Mischungen. Kalorienfrei und überaus Figur freundlich machen einige Kräuter, Blätter oder Wurzeln im Aufguss die Zugabe von Zucker, Honig & Co. ganz überflüssig.  So ist beispielsweise der Tee aus Süßen Brombeerblättern in China sehr beliebt, wo die Pflanze mittlerweile nicht nur wild wächst, sondern auch kultiviert wird. In Europa werden die köstlichen Blättchen seit langem gern in Kräuter- und Früchtetee-Mischungen verwendet, um ein natürlich süßes und harmonisches Geschmackserlebnis zu erhalten.

Die Süße Brombeere (Rubus suavissimus S. K. Lee, auch Rubus chingii var. suavissimus (S. Lee) L. T. Lu.) ist in der Provinz Guangxi beheimatet. Zu Ruhm kam die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehörende Pflanze weniger durch ihre Früchte, als durch ihre Blätter. Schon lange wird daraus in Südchina ein Tee zubereitet, der wegen seines süßen Aromas äußerst geschätzt wird.

Sehr süß und wahrlich wohltuend

Der  „Tian-cha“ oder „Sweet leaf tea“ genannte Blättertee verdankt seine natürliche Süße dem Glykosid Rubosid, welches etwa 200-fach süßer ist als Zucker.  Im Vergleich zu den europäischen Brombeer-Arten enthält die chinesische Brombeere  darüber hinaus wesentlich mehr Triterpenglykoside, die eine nachgewiesene antioxidative Wirkung haben.

Bei uns versüßen die chinesischen Brombeerblätter Kräuter- und Früchtetee-Mischungen. Praktisch kalorienfrei runden sie das feine Aroma von Früchten, wie Apfel, Quitte und Sanddorn ab und gehen mit duftigen Kräutern wie Melisse, Kamille und Minze eine harmonische Liaison ein. Im Zusammenspiel mit Vanille ergibt sich ein köstlich süßes Geschmackserlebnis, das auch eine tolle Basis für frühlingsmilde Desserts ist.


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