Lifestyle

Time out – Gesunder Egoismus Oder: Kann eine Tasse Tee glücklich machen?


„Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist Du glücklich, so machst du auch andere glücklich.“* Doch wie erlangt man das eigene Glück? Kann man es definieren, mit Worten beschreiben? Der Begriff Glück bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Obwohl wir alle mehr oder weniger bewusst auf der Jagd nach ihm sind, tun wir uns schwer, ihn zu erklären. Glück ist ein Gefühl, also etwas, das in uns ist und gar nicht so viel mit der Außenwelt zu tun hat. Die Glücksforschung verwendet als Arbeitsbegriff „subjektives Wohlbefinden“. Es ist also nicht objektiv messbar, sondern etwas, das nur jeder für sich selbst einschätzen kann. Einfach mal einen Tag faulenzen, eine ganze Nacht durchlesen, einen Brief schreiben, im Chor singen, meditieren oder einfach nur die Ruhe bei einem Becher aromatischen Kräuter- oder Früchtetee genießen – sich Zeit nehmen. Glück kann ganz einfach sein.

In unserer schnellen, anforderungsreichen Arbeitswelt ist Stressbewältigung ein gewichtiges Thema. Immer mehr Menschen fühlen sich überfordert, die Zahl der Burnout-Patienten wächst rasant. „Ich habe keine Zeit“, ist oftmals die Begründung, warum wir glauben, uns keine Auszeit nehmen zu dürfen. Aber ein guter, entspannter und vielleicht glücklicher Zustand erfordert ein Verweilen im Augenblick: Etwas zu genießen, ein Essen, einen blauen Himmel, einen Spaziergang durch den Wald oder eine duftende Tasse Kräuter- oder Früchtetee braucht ein wenig Zeit.

Kleine Auszeit mit Genuss
Doch nicht nur der Faktor Zeit spielt für die Erlangung eines Glücksgefühls eine wesentliche Rolle. Wer sich Zeit nimmt, braucht auch die innere Erlaubnis, diese Zeit für Genuss mit gutem Gewissen zu nutzen. Ein wohltuender Kräutertee mit entspannenden Zutaten, zum Beispiel mit Baldrian, Melisse, Hopfen oder Verbene, lässt sich wirklich genießen, wenn die Gedanken auch auf diesen Moment gerichtet sind und man mental nicht mehr im letzten Problem steckt. Schon die Zubereitung eines Kräuter- und Früchtetees hilft uns, sich auf den Zeitpunkt des Genusses vorzubereiten. Aromatische, wohlriechende Düfte richten die Konzentration auf den momentanen Augenblick und den kommenden Auszeitmoment.

Momente bewusst ausschöpfen
Achtsamkeit („mindfulness“) ist hierbei das „Zauberwort“. Es stammt aus der fernöstlichen Weisheitslehre und bedeutet, achtsam mit sich und anderen umzugehen. Dabei soll das Bewusstsein auf das Hier und Jetzt gelenkt werden. Zur Hilfe gibt es „formelle und informelle“ Übungen. Die formellen sind Entspannungs-, Meditations- und Körperübungen (z.B. Beobachtung des Atems, Bodyscan oder Yoga). Die informellen Übungen finden im Alltagsleben statt. Dazu konzentriert man sich auf den Augenblick und führt die Tätigkeit bewusst aus, ohne sich von der Umwelt oder Gedanken ablenken zu lassen: Beim Gehen merken, wie der Fuß den Boden berührt, wie sich die Luft im Gesicht anfühlt, beim Autofahren die Landschaft wahrnehmen, beim Warten an der Bushaltestelle auf den Atem achten und beobachten, wie er mit der Umgebungsluft reagiert. Menschen sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Wenn wir Glück spüren und etwas Genießen wollen, müssen unsere Sinne „eingeschaltet“ sein: Zum Beispiel können wir Kräuter- oder Früchtetee nicht nur schmecken, riechen und sehen. Wir können das warme Getränk auch spüren und sogar hören …. Wir müssen uns das bloß bewusst machen.

Nicht nur Handeln, sondern Sein
Ziel der Achtsamkeit, die Konzentration auf die Wahrnehmung, ist es, mehr in der Gegenwart zu verweilen und die augenblickliche Situation genießen zu lernen. Sich etwas gönnen, Glück zu spüren geht nicht nebenbei. Das Bewusstsein vom „Handlungs-Modus“ (immer etwas tun, immer etwas denken) in den Sein-Modus (im Augenblick verweilen) zu schalten, ist hierbei die Kunst. Für Zufriedenheit und Freude kann schon die tägliche Teepause ein Baustein sein. Probieren Sie doch beispielsweise etwas Ayurvedisches mit der köstlichen Süßholzwurzel oder dem innerlich wärmenden Kardamom. Viel Glück mit dem Glück!

*Ludwig A. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872

 

 


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