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Feijoa – die duftende Erfrischende aus Brasilien


Feijoa – so exotisch schön wie ihr Name ist auch ihr Aroma. Die stark duftenden gleichnamigen Früchte der Feijoapflanze verführen mit ihrem leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack, der an eine Komposition aus Ananas, Guave und Erdbeere erinnert. Der bei uns gebräuchliche Name Ananas-Guave ist daher nicht verwunderlich. Als frische Zutat in Obstsalaten, pur genossen wie eine Kiwi, als Marmelade oder Saft findet sie immer häufiger den Weg in die deutsche Küche. Und als aromatische Zutat in Kräuter- und Früchtetees ist sie der unwiderstehliche Newcomer dieses Sommers.

Die Feijoa  (Acca sellowiana (O. Berg) Burret), auch Brasilianische Guave genannt, ist ein Mitglied der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Ihren Namen verdankt die immergrüne Pflanze dem brasilianischen Botaniker Joam da Silva Feijo. Der Laubbaum mit den köstlichen Früchten kann bis zu 5 Meter hoch werden. Die von außen weißen und innen purpurroten Blüten sind essbar und besitzen einen angenehm süßen Saft. 

Fruchtig-saftige Geschmacksbomben

Die bei Reife grüngelben, pflaumengroßen und eiförmigen Beeren erinnern im Aussehen an kleine Avocados. Das weiche, saftige Fruchtfleisch ist weiß bis gelb und enthält ungefähr dreißig essbare Kerne. Neben Ballaststoffen bietet es Niacin, Vitamin E und Vitamin C. Die Feijoa wird frisch wie eine Kiwi gegessen, nämlich durch Auslöffeln des Fruchtfleisches.  

Die stark duftenden Früchte, deren exotisches Aroma lang anhält, schmecken im Reifestadium wie eine Mischung aus Ananas, Guave und Erdbeeren, leicht säuerlich und erfrischend. Als Zutat in neuen Kräuter- und Früchtetee-Mischungen verleiht sie dem Aufguss eine belebende und vor allem exotische Note. Beliebte Kombinationen sind Mischungen aus Holunderblüten oder Honeybush mit Feijoa.

Feijoas wurden 1815 von dem deutschen Forscher Friedrich Sellow in Südbrasilien gesammelt und ca. 1890 von dem französischen Botaniker Edouard André nach Europa gebracht, wo sie an der südfranzösischen Küste bis heute angebaut werden. Erstaunlicherweise fand diese Pflanze lange Zeit in Brasilien keinerlei Beachtung. Erst 1981 wurde in ihrem Heimatland mit Aufzucht der Feijoas kommerziell begonnen und bis heute kultiviert


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