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2013: Rekord in der Kräuter- und Früchtetee-Tasse


Marktzahlen 2013

Mit einem Absatz von 38.844 Tonnen Kräuter- und Früchtetee präsentiert die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF), Hamburg, in 2013 die höchsten Absatzzahlen aller Zeiten. 1.058 Tonnen mehr Kräuter- und Früchtetee als im Vorjahr konsumierten die deutschen Verbraucher. Damit konnte der erfolgreiche Absatz aus 2012 um 2,8 % gesteigert werden. Ein strenger Winter und das kalte Frühjahr dürften zur steigenden Beliebtheit beigetragen haben. Der Trend zur Vielfalt in der Tasse bescherte den Kräuter- und Früchtetee-Mischungen einen Anteil von 46,2 % am Gesamtabsatz und ein starkes Wachstum von 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die klassischen Monosorten halten sich stabil bei 20.904 Tonnen und behaupten ihren Hauptanteil am Absatz mit 53,8 %. Die beliebteste Sorte ist in diesem Segment wie jeher die Pfefferminze. Im Gesamtmarkt steigerte sich der Bio-Anteil leicht um 4,6 % und hält sich stabil mit 5,7 % am Markt (2012: 5,6 %). „Wir sind überaus zufrieden mit dieser Entwicklung. Kräuter- und Früchtetee haben sich in ihrer ganzen Vielfalt etabliert und sind nach wie vor im Trend“, so Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin der WKF. „Die Lust der Verbraucher auf eigene Eisteekreationen stimmt uns auch für den Sommer zuversichtlich“.

Rund 12,9 Milliarden Tassen (Anm.: auf Basis von 3g pro Tasse gerechnet) Kräuter- und Früchtetee wurden 2013 konsumiert. Die Vorliebe der Deutschen gilt den Monosorten wie Pfefferminze, Fenchel, Kamille, Hagebutte und Rotbusch, auf die 53,8 % der 38.844 Tonnen Kräuter- und Früchtetee entfallen. Mit einem Anteil von 44,2 % steigern die Kräuter- und Früchtetee-Mischungen kontinuierlich ihren Anteil am Gesamtverbrauch.


Mit Vielfalt auf Erfolgskurs
Die Mischungen (19.940 Tonnen) konnten ihren Anteil am Kräuter- und Früchtetee-Markt weiter ausbauen und verzeichnen eine Steigerung von 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die nicht-aromatisierten Mischungen wuchsen um 9,6 % auf 6.025 Tonnen (2012: 5.497), dennoch sind die aromatisierten Mischungen mit 11.915 Tonnen fast doppelt so beliebt beim Verbraucher.

Pfefferminze ist der Favorit beim Verbraucher
Die Monosorten konnten sich 2013 mit einer leichten Steigerung von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr an dem Erfolg der Kräuter- und Früchtetees beteiligt. Beliebtester Tee bleibt die Pfefferminze, welche mit 5.987 Tonnen (2012: 5.950 Tonnen) stabil auf hohem Niveau bleibt. Platz zwei und drei belegen Fenchel (4.502 Tonnen) und Kamille (4.389 Tonnen). Der südafrikanische Rotbusch/Rooibos streicht als einzige Sorte leichte Verluste (- 2,3 %) ein. Deutschland ist nach Südafrika das stärkste Konsumland des bei uns auf Platz vier etablierten Rotbusch/Rooibos. Hagebutte/Hibiskus verzeichnet mit 2.129 Tonnen einen leichten Zuwachs (2.101 Tonnen in 2012). Die „sonstigen Monosorten“ sind mit 3,6 % Zuwachs weiter gestiegen. Gut 700 Tonnen der insgesamt 1.208 Tonnen fallen auf Mate (+ 40 % im Vergleich zum Vorjahr), der damit deutlich an Bedeutung gewinnt.

Sorte 2013

Absatz in Tonnen

 vs. 2012

Kräuter- und Früchtetee gesamt

38.844

+ 2,8 %

Kräuter- und Früchtetee-Mono

20.904

+ 0,3 %

Pfefferminze

5.987

+ 0,6 %

Fenchel

4.502

+ 0,1 %

Kamille

4.389

+ 0,3 %

Rotbusch/Rooibos

2.689

- 2,3 %

Hagebutte/Hibiskus

2.129

+ 1,3 %

Sonstige

1.208

+ 3,6 %

Kräuter- und Früchtetee Mischungen

17.940

+ 5,9 %

aromatisiert

11.915

+ 4,0 %

nicht-aromatisiert

6.025

+ 9,6 %

Alle Sorten

 

Anteil am Markt

Bioanteil

2.214

+ 4,6 %

Stabil ins neue Jahr
Für 2014 erwartet die WKF einen stabilen Markt. Kräuter- und Früchtetees haben sich besonders bei jungen Zielgruppen etabliert. Mit leichten Schwankungen von den Monosorten zu Kräuter- und Früchtetee-Mischungen wird gerechnet: Vielfalt ist der stetige Trend in der Tasse. Insbesondere die Lust des Verbrauchers auf abwechslungsreiche Eisteekreationen stimmen die Branche optimistisch für den kommenden Sommer.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
WKF Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V.,
Frau Dr. Monika Beutgen, Sonninstraße 28, 20097 Hamburg
Tel. 040/23 60 16-19, Fax 040/23 60 16-10/-11
E-Mail: wkf@wga-hh.de


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