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Aktuell / Kräuter- und Früchtetee-Absatz auf hohem Niveau stabil – der Trend geht zur Vielfalt


Ob heiß oder eiskalt: Kräuter- und Früchtetee ist mit 38.106 verkauften Tonnen in 2014 eines der beliebtesten Getränke der Deutschen, wie die Marktzahlen der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) belegen. Kräuter- und Früchtetees sind ein Getränk für alle Lebenslagen und Jahreszeiten. Dies zeigt das erneute Absatzhoch in 2014. Trotz des extrem milden Winters  lag der Absatz lediglich 738 Tonnen (- 1,9 %) unter dem des Rekordjahres 2013. Abwechslung und Wellness sind gefragt: Hiervon profitierten die Kräuter- und Früchtetee-Mischungen und kleinere Sorten wie Ingwer und Zitronenverbene mit einem Absatzplus. Die Pfefferminze ist und bleibt die beliebteste Sorte der Deutschen. Der Anteil der Kräuter- und Früchtetees aus biologischem Anbau ist mit 5,9 % stabil mit leicht steigender Tendenz. „Trotz des milden Winters bescherte uns die Lust der Verbraucher auf heiße und insbesondere eiskalte Kräuter- und Früchtetees einen hohen Absatz in 2014“, so Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin der WKF. „Der Wellnesstrend und die steigende Popularität von Tee stimmen uns auch für 2015 äußerst optimistisch“.

12,7 Milliarden Tassen (Anm.: auf Basis von 3g pro Tasse gerechnet) Kräuter- und Früchtetee wurden 2014 konsumiert.

Die Deutschen geben den Monosorten wie Pfefferminze, Fenchel, Kamille, Hagebutte und Rotbusch, auf die 52,8 % der 38.106 Tonnen Kräuter- und Früchtetee entfallen, knapp den Vorzug. Mit einem Anteil von 47,2 % steigern die Kräuter- und Früchtetee-Mischungen kontinuierlich ihren Anteil am Gesamtverbrauch.

Pfefferminze unschlagbar

Die Monosorten beteiligten sich mit 20.130 Tonnen, einem Rückgang von 3,7 % im Vergleich zum Vorjahr, am Gesamtabsatz der Kräuter- und Früchtetees. Beliebtester Tee ist und bleibt die Pfefferminze, welche mit 5.634 Tonnen (2013: 5.987 Tonnen) auf hohem Niveau liegt. Platz zwei und drei belegen Fenchel (4.281 Tonnen) und Kamille (4.095 Tonnen). Der auf Platz vier rangierende südafrikanische Rotbusch/Rooibos kann nach einem leichten Rückgang in 2013 erneut Zuwächse (+ 3,2 %) verzeichnen. Der Grüne Rotbusch hat sich in diesem Segment mittlerweile fest etabliert. Die „sonstigen Monosorten“ sind mit 2,2 % Zuwachs weiter gestiegen. Gut 500 Tonnen der insgesamt 1.235 Tonnen fallen auf Mate, die sich nach einem Hoch in 2013 wieder auf dem Niveau von 2012 stabilisiert hat. Von der Vorliebe der Verbraucher für geschmackliche Vielfalt profitierten kleinere Monosorten wie Ingwer und Zitronenverbene sowie Kräuter- und Früchtetee-Mischungen.

Vielfalt setzt sich durch

Die Mischungen (17.976 Tonnen) konnten ihren Anteil am Kräuter- und Früchtetee-Markt mit einem Plus von 0,2 % behaupten.

Die nicht-aromatisierten Mischungen blieben stabil mit einem leichten Rückgang um 0,3 % auf 6.020 Tonnen (2013: 6.025), wovon die aromatisierten Mischungen (+ 0,3 %) profitiert haben, deren Anteil mit 11.956 Tonnen fast doppelt so hoch ist.

 

Sorte

Absatz in Tonnen 2014

Veränderung zu 2013

Kräuter- und Früchtetee gesamt

38.106

-1,9 %

Kräuter- und Früchtetee Mono

20.103

-3,7 %

Pfefferminze

5.634

-5,9 %

Fenchel

4.281

-4,9 %

Kamille

4.095

-6,7 %

Rotbusch/Rooisbus

2.775

+3,2 %

Hagebutte/Hibiskus

2.110

-0,9 %

Sonstige

1.235

+2,2 %

Kräuter- und Früchtetee-Mischungen

17.976

+ 0,2 %

aromatisiert

11.956

+0,3 %

nicht aromatisiert

6.020

-0,1 %

Alle Sorten Anteil am Markt

Bio-Anteil

2.248

+1,5 %

 

Die Mischung macht‘s

Auch für 2015 erwartet die WKF einen stabilen Markt. Kräuter- und Früchtetees haben sich etabliert und erfreuen sich gerade in exotischen und würzigen Varianten großer Popularität.

Vielfalt und Abwechslung in der Tasse sind gefragt, von heiß bis eiskalt, von fruchtig bis herb, was die Branche positiv für 2015 stimmt. 


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