Gesunder Genuss mit dem gewissen Etwas

oder: die Vorzüge von Kräuter- und Früchtetee

Jeder Mensch sollte täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Mit Kräuter- und Früchtetees macht das Trinken nicht nur Spaß, sie bieten darüber hinaus auch noch eine wohltuende, der Gesundheit zuträgliche Wirkung. Kräuter- und Früchtetees sind im Gegensatz zu den meisten anderen Getränken praktisch zucker- und kalorienfrei und enthalten kein Koffein (Ausnahmen: Mate-Tee, Guarana, Cola-Nüsse).

Die große Beliebtheit, der sich die Kräuter- und Früchtetees bei vielen Verbrauchern erfreuen, verdanken sie jedoch in erster Linie ihrer außerordentlich abwechslungsreichen Sortenvielfalt: Sie bieten eine nahezu unerschöpfliche Auswahl an Geschmackserlebnissen. Neben Erzeugnissen aus nur einer Pflanzenart, gibt es zahlreiche Mischungen aus verschiedenen Kräutern und/oder Früchten. Kräuter- und Früchtetees lassen sich beliebig und ganz nach dem individuellen Geschmack miteinander kombinieren. Sie sind heiß und kalt ein unverwechselbarer Genuss und besitzen je nach Konsumanlass eine erwärmende oder erfrischende Wirkung auf den Körper.

Welche Teesorte wie schmeckt und woher sie stammt, ist in der folgenden kleinen Warenkunde aufgelistet:

Pfefferminze   

Ursprünglich stammt die Pfefferminzpflanze aus dem Mittelmeerraum und Südostasien. Heute sind die wichtigsten Anbauländer Bulgarien, Spanien, Griechenland und Deutschland. Die Ernte findet vorwiegend im Juli und August statt, denn der Gehalt an geschmackgebenden ätherischen Ölen ist in diesen Monaten am höchsten. Für die Zubereitung von Kräuter- und Früchtetee werden überwiegend die Blätter verwendet, auf deren Unterseite sich Drüsenköpfchen befinden, die die ätherischen Öle enthalten. Pfefferminztee schmeckt minzig, kühlend und frisch. Als altbekanntes Hausmittel wird Pfefferminztee eine beruhigende und krampflösende Wirkung bei Blähungen und Übelkeit zugeschrieben.


Kamille   

Während die Kamille früher als Wildkraut in ganz Europa wuchs, sind die Hauptanbauländer inzwischen Argentinien, Ägypten, Deutschland sowie einige osteuropäische Länder. Die Haupterntezeit ist in den Sommermonaten. Die ätherischen Öle befinden sich vorwiegend in der Kamillenblüte. Kamillentee besitzt einen milden, blumigen und leicht bitteren Geschmack. Viele Menschen schwören bei Magen- und Darmbeschwerden ebenso auf ein Glas Kamillentee als altes Hausmittel wie bei Bronchitis oder Halsschmerzen.

Hagebutte   

Hagebutten stammen überwiegend aus Wildsammlungen in Osteuropa, China und Chile. Die geschmackgebenden Inhaltsstoffe finden sich in den Fruchtschalen der Hagebutte, die als sogenannte Scheinfrucht der Heckenrose wächst. Sie werden besonders im Spätherbst gesammelt. In dieser Zeit sind die Früchte reif und haben den höchsten Vitamin C-Gehalt. Hagebuttentee wird häufig mit Hibiskus gemischt. Er hat ein fruchtiges, mild-säuerliches Aroma.

Hibiskus (Malve)

Die Hauptanbauländer für Hibiskus oder Malve sind der Sudan,
China und Thailand. Für den Aufguss mit Wasser werden die von der Samenschale getrennten roten Blütenkelchblätter (Fruchtkelche) benutzt. Hibiskustee ist leuchtend rot und aufgrund der vorhandenen Fruchtsäuren angenehm erfrischend.

Fenchel 
  

Fenchel wird vor allem aus den Balkanstaaten, China und Ägypten nach Deutschland importiert. Von September bis Oktober findet die Ernte statt, wenn die gelben Blüten zu halbmondförmigen, gerippten Früchten ausgereift sind. Diese enthalten die aromatischen Inhaltsstoffe, die für den süßlichen bzw. leicht würzigen Geschmack von Fenchel verantwortlich sind. Besonders Eltern vertrauen auf die beruhigende Wirkung von Fencheltee auf Magen und Darm bei Säuglingen und Kleinkindern.

Früchte (z.B. Apfel, Orange)

Unter der Bezeichnung "Früchtetees" werden Mischungen aus verschiedenen Fruchtsorten verstanden. Die häufigsten Zutaten sind Apfelstücke, Hibiskus, Hagebutten, Orangen- und Zitronenschalen. Aber auch viele andere Früchte, wie beispielsweise schwarze Johannisbeeren, Holunder- oder Heidelbeeren werden für Früchteteemischungen verwendet. Der Geschmack richtet sich ganz nach der Kombination der verschiedenen Zutaten.

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